Der Trauerfall
Was ist im Trauerfall zu tun?
Das Unfassbare ist geschehen. Ein geliebter Mensch ist gestorben. Der Partner, der Vater, die Mutter, die Tochter, die Schwester, die Freundin hat den letzten Atemzug getan. Ob in jungen Jahren oder im hohen Alter, nach langer Krankheit oder sanft eingeschlafen:
Der Tod eines nahen Menschen ist fast immer ein Schock und trifft uns mit aller Kraft. Wir weinen, wimmern, schreien, erstarren innerlich oder sind scheinbar gefasst, obwohl wir das Geschehene nicht fassen können. Es gibt jedoch Menschen, die Ihnen helfen, den schweren Prozess erträglicher zu machen.
Unser Leitfaden begleitet Sie durch die schwere Anfangszeit und zeigt Ihnen auf, was Sie nun Schritt für Schritt unternehmen müssen. Direkt nach Eintritt des Todes sollten Sie folgendes tun:
- Trauerfall in der Wohnung
- Trauerfall im Krankenhaus, Pflege- oder Altenheim
- Unterlagen die benötigt werden
NUR SIE ALLEIN ENTSCHEIDEN, welchen Bestatter Sie beauftragen.
Jeder Bestatter darf überall tätig sein. Grundsätzlich haben Sie die freie Wahl des Bestattungsinstitutes Ihres Vertrauens.
Hierbei sind Sie nicht an den Sterbe-, Beisetzungs- oder Wohnort gebunden, auch wenn von Dritten bereits ein Bestattungsinstitut mit der Überführung des Verstorbenen beauftragt wurde.
Ebenso können Sie entscheiden ob Sie Ihren lieben Verstorbenen bis zu 36 Stunden bei sich zu Hause lassen möchten, diese Zeit ist gesetzlich erlaubt und gibt Ihnen Raum in einer letzten Hinwendung Abschied zu nehmen, den Verstorbenen zu waschen oder einzukleiden. Dafür sollten Sie in jedem Fall eine weitere Person zu Hilfe nehmen.
Sollten Sie sich für das Abschied nehmen zu Hause entscheiden, kommt gerne einer unserer Mitarbeiter zu Ihnen, um gemeinsam mit Ihnen den Verstorbenen zu waschen, zu versorgen und einzukleiden.

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