Hygienische Versorgung
von verstorbenen Menschen
Wir legen größten Wert darauf, den Hinterbliebenen eine Abschiednahme am offenen Sarg zu ermöglichen. Um den Angehörigen, Verwandten und Freunden einen würdevollen Abschied Ihrer/Ihres Verstorbenen zu ermöglichen, hat die
hygienische Versorgung
in unserem Haus höchste Priorität. Bei dieser wird der Körper des verstorbenen Menschen in einen hygienischen, ästhetischen und würdigen Zustand gebracht. Bevor der Verstorbene in den Sarg eingebettet wird, erfolgt die hygienische Versorgung im so genannten Versorgungsraum auf dem Behandlungstisch. Nach dem vollständigen Entkleiden werden dem Verstorbenen Pflaster, Verbände aber auch Windeln entfernt. Danach erfolgt die Desinfektion des Verstorbenen. Hierbei wird der gesamte Körper mit einem speziellen Desinfektionsmittel behandelt. Nachdem der Körper eingeseift und abgespült wurde, können auf diese Weise Verschmutzungen, Körperflüssigkeiten und eingetrocknetes Blut beseitigt werden. Auch das Waschen der Haare ist Teil der Versorgung, um diese nach dem Fönen entsprechend frisieren zu können.
Daher werden die Angehörigen gebeten ein Bild des Verstorbenen beizubringen.
Eine neue Wundversorgung ist nunmehr möglich. Bei größeren
Wunden bedarf es einer intensiveren Versorgung.
Auch eine Rasur im Gesicht des Verstorbenen kann nun
erfolgen. Eine feuchtigkeitsregulierende Massagecreme wird dem
Verstorbenen aufgetragen und einmassiert. Hiermit kann
die Leichenstarre gelöst werden und einer auftretenden
Austrocknung der Haut entgegengewirkt werden.
Jetzt kann der Verstorbene in seiner eigenen Kleidung oder in einem Sterbehemd eingekleidet und eingebettet werden.
Mit dem so genannten "Perfect Finish" (spezielle Kosmetik für Verstorbene ist hierfür notwendig) können Hautverfärbungen beseitigt werden. Oftmals reichen die Möglichkeiten einer hygienischen Versorgung nicht aus, um eine offene Aufbahrung zu ermöglichen. Dies ist dann der Fall, wenn der Tod z.B. aufgrund eines Suizids, eines Verkehrsunfalls oder eines Sturzes eingetreten ist. Mit Hilfe von thanatologischen Praktiken kann der Verstorbene so versorgt werden, dass die zuvor sichtbaren Verletzungen für die Angehörigen nicht mehr so ersichtlich sind.
Diese Praktiken erfordern
vor allem ZEIT, FINGERSPITZENGEFÜHL und KÖNNEN!
Auszeichnungen / Urkunden
Hygienische Grundversorgung I
Hygienische Grundversorgung II
Perfect finish

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