Backnang, Unterweissach, Murrhardt und Großaspach

Hilfreiches

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"Dort wo man Trost findet, ist man Zuhause!"

Wir haben zu keiner Zeit
unseres Lebens gelernt, wie man bestattet. Wir wüssten gar nichts, wenn wir nicht schon bei Beerdigungen mit dabei gewesen wären.

Etwa hundert Jahre ist es her, seit Menschen die Dienste eines Bestatters in Anspruch nehmen können. Und so sind wir heute in einem Trauerfall nicht allein auf uns angewiesen, sondern erhalten Hilfe von Fachleuten. Sie haben gelernt, was wir selbst nie geübt haben.

Einige wichtige Themen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

  • Wieso und warum Trauerkleidung
  • Kinder bei der Bestattung
  • Der „Leichenschmaus“

Übrigens
Sie können das Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens völlig frei selbst wählen, unter welchen Umständen oder wo auch immer der Tod eingetreten ist.

Feste Ordnung zu Trauerkleidung
gibt es heute, von regionalen Traditionen abgesehen, nicht mehr. Dennoch ist dunkle oder schwarze Kleidung für Hinterbliebene und Trauergäste noch weitgehend üblich und sinnvoll.

Der Tag der Beisetzung eines Menschen ist kein Tag wie jeder andere. Die Angehörigen und Freunde sind traurig und sollen und dürfen dies auch zeigen.

Auch Auswahl und Erwerb eines bestimmten Kleidungsstückes können Teil einer bewusst gelebten Trauer sein. Praktischerweise sollte man darauf achten, dass Trauerkleidung bequem sein sollte, der Weg zum Grab ist anstrengend genug.

Häufig widersetzen sich Kinder und Jugendliche dem „alten Zopf“ schwarzer Kleidung und wollen ihre geliebte Jeans auch zur Beerdigung anziehen. Dies ist keine Missachtung dem Toten gegenüber, sondern Ausdruck ihrer „eigenen“ Trauer, die sie glauben, nicht zeigen zu müssen. Man sollte hier keinen Zwang ausüben, sondern gewähren lassen. Ihre Trauer ist nicht weniger echt als die der Erwachsenen.

Während dunkle Kleidung zur Trauerfeier üblich ist, hängt es sehr von den persönlichen Empfindungen ab, ob und wie lange über den Tag der Beerdigung hinaus dunkle Garderobe getragen wird. Man trägt dann gewiss Kleidung die der eigenen Stimmung entspricht, ohne sich einer bestimmten Konvention verpflichtet zu fühlen.

Kinder dürfen und sollen zu einer Bestattung
mitgenommen werden, wenn das Kind eine Bezugsperson z.B. Großmutter, Großvater, Mutter, Vater oder Geschwister, verloren hat. Das Kind wird je nach Alter die Vorgänge verstandesgemäß nicht einordnen, aber gefühlsmäßig erfassen können.

Das Kind darf nicht den Eindruck gewinnen, die geliebte Großmutter oder das Geschwisterchen seien „jetzt einfach weg“. Außerdem wird das Kind bereits in frühen Jahren zu einem natürlichen Umgang mit der Bestattung angeleitet. Ähnliches gilt für die Abschiednahme; auch dem Kind darf man den Anblick des toten Menschen nicht verwehren.

Bei Beerdigungen von Menschen, die dem Kind weniger oder gar unbekannt waren (Entfernter Bekannter oder Verwandtenkreis) ist die Mitnahme weniger empfehlenswert, weil das Kind die Vorgänge nicht einordnen kann. Nimmt man das Kind zur Beerdigung mit, so trägt es bis zum Vorschulalter in jedem Fall bunte, kindgerechte Kleidung. Die hat auch symbolische Bedeutung, da das junge Leben dem Tod gegenübersteht.

Eine alte Sitte ist der Leichenschmaus
Der Ausdruck „Leichenschmaus“ klingt antiquiert, der damit umschriebene Brauch der Bewirtung der Trauergäste ist bisweilen in Misskredit geraten – zu Unrecht. Denn Traueressen oder Trauerkaffee sind Gelegenheiten, den Schmerz zu teilen und gemeinsam das Leben neu zu wagen.

Die Erfahrung lehrt, dass in aller Regel gemeinsame Trauermahlzeiten harmonisch verlaufen und von allen Beteiligten hilfreich empfunden werden. Dass dabei vielfach eine entspannte oder sogar heiter-gelöste Atmosphäre entsteht, ist kein Argument gegen, sondern für die Trauermahlzeit. Schließlich gilt es, die Trauer zu überwinden, nicht zu zementieren. Die Trauer wird dadurch auch nicht weggewischt, sondern versuchsweise für einige Momente durch die menschliche Begegnung überlagert.

Ein praktischer Sinn darf ebenfalls für den alten Leichenschmaus angeführt werden, kommen doch viele Trauergäste von auswärts und bedürfen körperlich und seelisch einer Stärkung. Natürlich ist eine Beschränkung der Teilnehmerzahl möglich und sinnvoll.

Die Einladung spricht man am besten persönlich am Rande der Trauerfeier aus oder bittet einen Freund oder Vertrauten dies zu tun. Eine kleine Einladungskarte zum Leichenschmaus kann auch mit dem Trauerbrief versandt werden. Der Ort der Trauermahlzeit sollte in allernächster Nähe des Friedhofes liegen.

Welche Bedeutung hat die Urnenbeisetzung?
Für viele Angehörige ist die Urnenbeisetzung ein sehr bedeutender Schritt auf dem Weg des Abschieds, der letzte Teil der Bestattung. Für manche ist sie sogar der wesentliche Teil. An diesem Tag wird der Verstorbene endgültig der Erde übergeben. Jetzt hat er einen neuen Platz. Bald wird sein Name auf dem Grabstein stehen.

Der Rahmen, in dem diese Beisetzung
stattfinden soll, bestimmen Sie. Sie können Freunde oder Bekannte einladen oder nur die engsten Verwandten. Sie können Menschen einladen, die bei der Trauerfeier nicht dabei waren oder ganz alleine zum Grab in aller Stille gehen oder ein Trompeter bitten, ein Lied zu spielen.

Kurze Zeit nach der Einäscherung wird die Asche des Verstorbenen auf dem Friedhof beigesetzt.

Was ist möglich?
Sie können Blumen niederlegen, singen, beten, Briefe oder Fotos mitgeben, eine Ansprache halten, Texte lesen, das Vaterunser sprechen. Sie können die Urne selbst zum Grab tragen, Musik spielen lassen oder einen Sänger bitten, am Grab zu singen.

Gerne begleitet Sie unser Mitarbeiter, der Sie betreut, auf den Friedhof und hilft Ihnen bei der Gestaltung, liest einen Text, spricht ein Gebet oder einen Segen. Selbstverständlich vermitteln wir Ihnen auch gerne einen Seelsorger Ihrer Kirche und auch unser eigener freier Trauerredner steht Ihnen zur Verfügung, um diesen wichtigen Schritt auf dem Weg des Abschieds mit Ihnen zu gehen und in Form einer Ansprache oder eines Rituals mit Ihnen zu gestalten.

Kommen Sie auf uns zu. Gerne beraten wir Sie über Ihre Möglichkeiten.

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